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Der Herstellungsprozess von Bean-to-Bar-Schokolade

Bean-to-Bar 

Schokolade

Entdecken Sie die Reise der Kakaoverarbeitung von der Bohne bis zur Tafel. 


Ein vollständig handwerklicher Prozess

Im Jahr 2017 reisten Tom und Jeff Oberweis nach Südamerika, um Kakaoplantagen zu besuchen. Dort entdeckten sie die außergewöhnliche Handwerkskunst kleiner lokaler Produzenten, die oft von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese Erfahrung war der Beginn einer leidenschaftlichen Reise ins Herzstück des „Bean-to-Bar”-Schokoladenherstellungsprozesses. Bean-to-Bar ist nicht nur eine Arbeitsmethode, sondern eine handwerkliche Verpflichtung, Kakao aus rohen Bohnen in unserer Produktionswerkstatt in fertige Schokoladentafeln zu verwandeln.

Auch heute noch streben die Brüder nach Exzellenz, entdecken neue Geschmacksrichtungen, Texturen und Herkunftsländer und lassen sich dabei von einem Geist der Solidarität und Umweltverantwortung leiten.

Maison Oberweis gehört zu den wenigen Schokoladenherstellern in Luxemburg, die Schokolade direkt aus der Bohne herstellen. Bean to Bar ist mehr als nur eine Methode – es ist eine Philosophie, bei der handwerkliches Know-how und beste Zutaten im Mittelpunkt der Schokoladenherstellung stehen.

Entdecken Sie unsere Schokoladentafeln

Häufig gestellte Fragen

Alles Wissenswerte über Bean-to-Bar-Schokolade

Der Begriff „Bean to Bar” bedeutet wörtlich „von der Bohne zur Tafel”. Bean to Bar ist ein handwerkliches Konzept, bei dem jeder Schritt der Schokoladenherstellung – von der Auswahl der Kakaobohnen bis zur Herstellung der Tafel – vom Chocolatier selbst durchgeführt wird. Dies garantiert vollständige Rückverfolgbarkeit, höchste Qualität und einen einzigartigen Geschmack.

Im Gegensatz zu industriell hergestellter Schokolade, die oft in großem Maßstab mit standardisierten Mischungen produziert wird, legt Bean to Bar Wert auf die Herkunft der Bohnen, ihr Terroir und respektiert ihr natürliches Aromaprofil.

Unsere Kakaobohnen stammen aus verschiedenen Anbauländern in Afrika und Südamerika. Wir wählen unsere Bohnen direkt bei engagierten Produzenten aus, oft im Direktvertrieb (Direct Trade). Wir verpflichten uns, den Bauern eine faire Bezahlung zu garantieren und hochwertige Bohnen zu kaufen, die alle unter Berücksichtigung der Umwelt und der Menschen angebaut werden.

Bean-to-Bar-Schokolade wird in einem langwierigen Prozess hergestellt, der ausgezeichnete menschliche und technische Kenntnisse erfordert.

  • Die Auswahl der Bohnen: Wir wählen seltene Herkunftssorten und engagierte Plantagen aus, auf denen der Kakao mit Sorgfalt und Respekt vor der Natur angebaut wird.
  • Die Röstung: Die Bohnen werden schonend erhitzt, um die ganze Fülle ihrer Aromen, die für jedes Anbaugebiet typisch sind, zur Geltung zu bringen.
  • Zerkleinern: Die Schale wird von den Bohnen getrennt, sodass nur der Kern übrig bleibt, der als „Kakaonibs“ bezeichnet wird.
  • Zerkleinern und Conchieren: Die Kakaonibs werden fein gemahlen, bis sie eine seidige Textur erhalten, die sogenannte „Kakaomasse“. Anschließend wird diese lange verarbeitet, um ihre Cremigkeit zu entwickeln und ihren Geschmack zu verfeinern.
  • Temperieren und Formen: Die Schokoladenmasse wird kristallisiert, um ihr Glanz, Knusprigkeit und Feinheit zu verleihen, bevor sie zu Tafeln gegossen wird.

Als Chocolatier und Kaffeeröster zögern wir nicht, Kakaobohnen zu einem Preis zu kaufen, der weit über dem Marktpreis liegt, um die Arbeit der kleinen lokalen Produzenten zu würdigen und unseren Kunden ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu garantieren, das durch unser handwerkliches Know-how und unsere Innovationsfreude noch verstärkt wird.

Unsere Bean-to-Bar-Schokoladentafeln machen etwa 25 % unseres Schokoladensortiments aus. In naher Zukunft möchten wir unseren Ansatz weiterentwickeln und auf unsere Pralinenschachteln und die Herstellung unserer Schokoladengebäckstücke ausweiten.

Bean to Bar Schokolade

Entdecken Sie das 100 % handwerkliche Know-how des Hauses Oberweis